Lastspitzen werden ab sofort tief gestapelt
Die Ritzenhoff & Breker GmbH & Co. KG ist international bekannt für hochwertige Glas- und Keramik-Produkte. Am Hauptsitz und Logistikstützpunkt im ostwestfälischen Bad Driburg werden täglich tausende Waren bewegt, entsprechend hoch ist der Wunsch, die Energiekosten so effizient wie möglich zu gestalten. NZR hat mit einer umfangreichen Lastganganalyse einen regelmäßigen, erhöhten Energiebezug am Ende der Schicht aufgedeckt und so Maßnahmen zur Kostenreduzierung entwickelt.
Auf dem Betriebsgelände in Herste mit 75.000 Quadratmetern Größe befindet sich das Hochregallager für 38.000 Palettenplätze. Moderne Technologien und perfekter Service sichern die Zusammenarbeit von der Auftragsannahme bis hin zur schnellen Auslieferung rund um den Globus. Ritzenhoff & Breker liefert in 42 Länder, Schwerpunkt des Verkaufs ist Europa. Fast alle Produkte werden dabei über Bad Driburg verteilt. International tätige Logistik-Unternehmen sorgen dafür, dass die Waren pünktlich beim Kunden eintreffen.
Bei so viel Warenumschlag wird naturgemäß eine große Menge Energie benötigt. Die Energiekosten teilen sich in Arbeitspreis (kWh) und Leistungspreis (kW) auf. Bis zu 30% der Kosten entfallen auf den Leistungspreis. Hier zeigt sich mit Blick auf die Stromrechnung, wie hoch der individuelle Kostenanteil ist. Hierzu hat NZR den Lastgang des vergangenen und des aktuellen Jahres mit der NZR Software WinDIMAS32 ausgewertet. Dabei erhält der Kunde grafische Analysen der mehr als 35.000 Messperioden eines Jahres in mehreren Ansichten, um den Energiebezug in zeitlicher (0…24 Uhr), wie auch datumsgenauer (01.01. … 31.12.) Ansicht kennenzulernen. Die analysierten Lastspitzen werden dargestellt und das individuell mögliche Einsparpotenzial mit zugrunde gelegtem Stromtarif angezeigt.
WinDIMAS Lastmanagement Software
Die NZR WinDIMAS Lastganganalyse hat dabei einen Hinweis auf einen regelmäßigen, erhöhten Energiebezug am Ende der Schicht ergeben. Es hat sich bei genauer Betrachtung gezeigt, dass die verwendeten Stapler zum Schichtende an die Ladestationen angeschlossen wurden. Der dadurch erzeugte Ladestrom wird zusätzlich zu den übrigen Verbrauchern, wie IT, Klimatechnik, Förderbändern und Beleuchtung bezogen, was sich in der Lastganganalyse als vermeidbar darstellt.
MC6+ Maximumwächter
Durch den Einsatz eines MC6+ Maximumwächters werden die Ladegeräte erst nach Unterschreitung einer definierten Energiegrenze freigegeben. Durch den bewussten Verzicht auf feste Schaltzeiten und mit Einsatz der Messtechnik im Maximumwächter, ist einen flexibler Energiebezug möglich, so dass die Stapler, trotz unterschiedlicher Schichtzeiten, stets ausreichend Ladezeit erhalten.
Eine erneute Datenanalyse mit Hilfe der Lastprofiloption des Maximumwächters MC6+ hat ergeben, dass die anfänglichen Bezugsspitzen erfolgreich verhindert und der Strombezug in die Zeiten nach Schichtende verlegt wurden.
Der Maximumwächter MC6+ kann mit seiner Anbindung an das PC Netzwerk bequem vom Büro aus überwacht und parametriert werden. So kann flexibel auf Veränderungen im Betrieb reagiert werden und die Einstellungen bei Bedarf nachgezogen werden. So konnte durch eine Feineinstellung der Energiebezug um weitere kW gesenkt werden, was sich in der Energierechnung widerspiegelt.
Eine Kostenersparnis im hohen vierstelligen Bereich konnte NZR so für Ritzenhoff & Breker zusammen mit Elektro Licht, Bielefeld, realisieren, sodass mit einer kurzen ROI-Zeit (Return on Invest) zu rechnen ist.


Über Ritzenhoff & Breker
Mit einem Sortiment von 4.500 Produkten aus Glas, Porzellan, Keramik und Accessoires, beliefert das 250 Mitarbeiter starke Team Großvertriebsformen des Einzelhandels, wie beispielsweise SB-Warenhäuser und Kaufhäuser, Boutiquen und natürlich den Möbel- und Einrichtungsfachhandel. Damit ist das Haus Ritzenhoff & Breker einer der Marktführer, wenn es um die Kompetenz für den gedeckten Tisch, Wohn- und Küchenaccessoires geht.
1810 gegründet, wird das Unternehmen mittlerweile in der sechsten Generation geführt. 800 Container von 40 Fuß Größe und mehr als 1.000 LKW-Ladungen mit Waren asiatischer und europäischer Lieferanten treffen jährlich im Lager von Ritzenhoff & Breker ein. Vor mehr als 40 Jahren hat Wolfgang Breker in diesem Zusammenhang Pionierarbeit geleistet: Bereits in den 60er Jahren hat er die ersten internationalen Kontakte, u.a. zu den Beschaffungsmärkten Italien, Rumänien, Asien, etc., geknüpft, womit Ritzenhoff & Breker der Vorreiter der Globalisierung in der Branche ist. Über Jahrzehnte ist daraus ein erfolgreiches Vertrauensverhältnis zwischen Ritzenhoff & Breker und seinen internationalen Partnern gewachsen.


