Energieverbräuche dank CountVision im Blick, mit Luft nach oben...
Welche Maschine verbraucht eigentlich wie viel Strom? Diese Frage konnte der Stahlbaubetrieb Butzkies bislang nur schätzen – rund ein Drittel der Stromkosten blieb ohne klare Zuordnung. Wie zusätzliche Zähler und die richtige Software dafür sorgen, dass Verbrauchsdaten heute Anlage für Anlage sichtbar sind, zeigt dieses Praxisbeispiel.
Zuerst die Zähler, dann die Software
„Alles wird größer und verbraucht immer mehr Energie. Wie teilt man die Stromrechnung richtig auf? Welche Maschine zieht wie viel Strom? Wie kann ich das visualisieren? Alles Fragen, auf die wir gerne Antworten haben möchten. Es war einfach an der Zeit, eine Energiemanagement Software im Hause Butzkies zu installieren", erklärt Produktionsleiter Patrick Baade. Der Auslöser für die Anschaffung der Software CountVision war, das ca. 1/3 der Gesamt-Stromkosten nur mit dem Bauchgefühl zugeordnet werden konnten. Dank der zusätzlichen Zähler und CountVision kann das jetzt mit Zahlen belegt und so viel genauer betrachtet werden.
Zu Beginn wurden einige Messzähler installiert und so der Verbrauch der einzelnen Maschinen ermittelt. „Jetzt können wir beim Betrachten eines Quartals genau sagen, wie viele Stunden auf der Maschine gebucht sind und welche Stromleistung dagegen steht. Die Stundensätze auf der Stromseite können jetzt wesentlich präziser festlegt werden", erläutert Baade weiter. „Auf NZR sind wir gekommen, weil ein Bekannter von mir mit der Sonepar zusammenarbeitet, über die auch die Zähler eingekauft werden, und der brachte mich auf NZR und damit auf CountVision", erzählt Baade.
Mithilfe der Kennzahlen aus CountVision können die Regelparameter der Anlagen angepasst und optimiert werden. „Die Software ist wirklich sehr bedienerfreundlich und intuitiv aufgebaut, quasi „schimpansenfreundlich", so Baade. „Das Lob geben wir gerne zurück, denn einen so gut strukturierten und eigeneständigen Umgang mit der Software sehen wir wirklich selten", freut sich NZR Produktmanager Christian Bittner über den Kunden Butzkies. Bislang wird bei Butzkies nur der Stromverbrauch genau betrachtet, wobei das Thema Druckluft für die Zukunft sehr interessant sein kann. Auch da kann NZR helfen.
Energiekosten für Druckluft sind enorm
Wesentliche Druckluftverbraucher dürften die Plasma-Anlagen (Brenngas-Pressluft) sein, neben den Stempeln und Pressen, die ebenfalls mit Druckluft betrieben werden. Bei Butzkies werden ca. 25 % des Energieverbrauchs allein durch Druckluft erzeugt. Da ist es zwangsläufig interessant zu wissen, wo die „Luft bleibt". Eine Anbindung von Druckluftzählern ist mittels M-Bus problemlos möglich, ebenso wie die Implementierung und Visualisierung mit CountVision. Die Druckluftzähler DLZ520+ von NZR arbeiten nach dem bewährten kalorimetrischen Messprinzip. Eine zusätzliche Druck- und Temperaturkompensation ist nicht notwendig. Die neue Auswerteelektronik erfasst alle Messwerte digital, anders als die üblicherweise bisher verwendeten Brückenschaltungen. Dadurch sind sehr präzise und schnelle Messungen möglich. „Zusätzlich sollte noch die Leckage-Ortung mit berücksichtigt werden, aber da möchten wir einen Schritt nach dem anderen machen", sagte Baade beim Ausblick auf die Zukunft.



Über Butzkies
Butzkies ist ein traditionsreicher und inhabergeführter Stahlbauexperte aus Norddeutschland. Das Familienunternehmen wurde vor über 100 Jahren im schleswig-holsteinischen Krempe als echte Dorfschmiede gegründet und hat sich zu einer der weltweit modernsten Stahlbaubetriebe entwickelt. Butzkies bietet einen umfassenden Rundum-Service von der Planung über die Finanzierung und Kosten-Nutzen-Analyse bis zur Umsetzung an.
Seit 1912 hat sich Butzkies Stahlbau mit einem gewachsenen Team aus kompetenten Ingenieuren, Technikern und technischen Systemplanern, einer leistungsstarken Fertigung und eigenen Montagekolonnen weiter entwickelt. Insgesamt 150 Mitarbeiter, davon 86 am Hauptsitz in Krempe sorgen beim Kunden für termingerechte Lösungen, die nicht nur heute funktionieren, sondern zugleich stabile Zukunftsperspektiven bieten. Stahlprodukte, wie Hallenbau, Gerüste und Anlagen gibt es viele, doch wer seine Konstruktion nachhaltig nutzen möchte, braucht eine durchdachte Individuallösung, erstellt von erfahrenen Ingenieuren, Technikern und technischen Systemplanern. Butzkies denkt beim Stahlbau nicht nur an die schnelle Lösung, sondern auch an die Szenarien von morgen. Reicht die Kapazität der Konstruktion auch in kommenden Jahren noch aus, oder ist der Bau wirtschaftlich sinnvoll? Effizienz ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts, weswegen die optimale Wirtschaftlichkeit bei umfassenden Arbeits- und Umweltschutz bei Butzkies an erster Stelle steht und die gesamte Arbeit ständig überprüft wird. Investiert wird in innovative Bearbeitungsmaschinen, in Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, in Wissenstechnologie und Qualitätsmanagement. Damit ist die Butzkies Stahlproduktion einer der modernsten in Europa.
Die Produktionstechnik auf einem komplett gesteuerten Maschinenpark erlaubt ein Arbeiten mit höchster Produktivität und neusten Sicherheitsstandards. Die Zeichnungen werden direkt an die Maschine übermittelt, so wird sichergestellt, dass die Bauteile passgenau auf der Baustelle ankommen und ein reibungsloser und termingerechter Montageablauf erfolgen kann


