BUS SYSTEME

NZR, Energiemessung, energy measurement

Genormtes Bussystem speziell für die Zählertechnik
Der M-Bus – auch „Meterbus“ genannt – unterliegt der europäischen Norm EN1434-3 zur Zählerfernauslesung und ist für alle Medien von Verbrauchszählern sowie für diverse Sensoren und Aktoren verwendbar.

Seitdem Mitte der 90’er Jahre mit dem M-Bus eine galvanisch getrennte Schnittstelle für die Fernauslesung von Zählern standardisiert wurde, hat dieser eine große Bedeutung für die Energie- und Wohnungswirtschaft als maßgebliche Anwender gewonnen, da somit eine eichrechtlich gesicherte Form der Datenfernauslesung geschaffen wurde.

Mit der Standardisierung und Offenlegung der M-Bus-Schnittstelle lassen sich kostengünstig Systemkomponenten realisieren. Das bedeutet für den Systemnutzer, dass Geräte auch verschiedener Hersteller an einem Bus-System betrieben werden können.

Der netztechnische Aufbau eines M-Bus-Systems stellt keine besonderen Anforderungen an die Leitungsqualität. Das nebenstehende Diagramm zeigt mögliche Aufbauformen.

Die Funktionsweise der M-Bus-Kommunikation erfolgt nach dem Master-Slave-Verfahren. Über den Master, im M-Bus-System „Pegelwandler“ genannt, werden die Slaves (M-Bus-Zähler) mit ihrer Bus-
Adresse angesprochen und zum Datensenden aufgefordert.

Einsatzgebiete
Der Einsatz eines M-Bus-Systems eignet sich insbesondere dort, wo es auf eine einfache und kostengünstige Form der Zählerstandserfassung ankommt. Hier einige typische Einsatzgebiete:

  • Wohnungswirtschaft mit Liegenschaftenab 10 Wohneinheiten zur Heizkosten- und Wasserabrechnung
  • Facility-Manager zur Abrechnung der Liegenschaftsnutzer
  • Energieversorger für das Energiemanagement und die Messwerterfassung
  • Industrie zur Energieverbrauchserfassung für die Kostenstellenzuordnung


Funktionsprinzip
Die M-Bus-Kommunikation erfolgt nach dem Master-Slave-Verfahren. Der Master, im M-Bus-
System „Pegelwandler“ genannt, sendet die Ausleseanforderung an die M-Bus-Adresse eines Slaves (im M-Bus-System der Zähler). Der Zähler mit der entsprechenden M-Bus-Adresse sendet daraufhin seinen Datensatz an den Master.

Systemeigenschaften
Die Energieversorgung der M-Bus-Teilnehmer erfolgt durch den Pegelwandler. Daher richtet sich die Auslegung der Pegelwandlergröße nach der Anzahl der installierten M-Bus-Teilnehmer.

Jeder Zähler verfügt werksseitig über zwei Adressen. Im Auslieferungszustand ist die Primäradresse meist „0“ und die Sekundäradresse entspricht den letzten acht Ziffern der Geräteseriennummer.

System-Aufbau
Im M-Bus-System erfolgt die Anbindung der Geräte über eine Zweidrahtleitung. Es können lineare, Baum- oder Sternstrukturen aufgebaut werden. Das untenstehende Diagramm zeigt die Anzahl der anschließbaren M-Bus-Geräte in Abhängigkeit der Reichweite des gesamten Kabelnetzes. Zur Erweiterung der Reichweite können Repeater eingesetzt werden.
 

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Leitungslängen im M-Bus-Netzwerk
Das Diagramm zeigt die möglichen Leitungslängen für verschiedene Querschnitte in Abhängigkeit der Anzahl der angeschlossenen M-Bus-Geräte.

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